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Die richtige Klammer für Darmstadt

Rückblick und Vorschau: Jahrespressekonferenz der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH


DA ist Jugendstil

Darmstadt ist Kultur: Neue Broschüre für Tagestouristen. Foto: da m

Darmstadt hat im vergangenen Jahr vom Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium und vom steigenden Image der Wissenschaftsstadt als lohnendem Tourismusziel profitiert. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH ist auf auf ihrem Weg, das Image der Stadt positiv nach innen und außen zu kommunizieren, wieder ein gutes Stück vorangekommen. Dieses Resümee ziehen Oberbürgermeister Walter Hoffmann, als Aufsichtsratsvorsitzender, und Geschäftsführerin Anja Herdel anlässlich der heutigen Jahrespressekonferenz.


„Die Auswirkungen der Initiativen und Aktionen von Darmstadt Marketing GmbH sind nicht zu unterschätzen, auch wenn sie im Einzelnen vielleicht nicht immer auf Euro und Cent genau messbar sind“, zieht Hoffmann das Fazit und ergänzt: „Darmstadt ist als Destination mit ESOC und TU, mit Jugendstil und Mathildenhöhe ein wichtiges und lohnendes Ziel. Dieses Ziel müssen wir gemeinsam und gewinnbringend für uns alle vermarkten. Wir müssen unsere Kräfte bündeln und gemeinsam für die Stadt eintreten. Dabei ist Darmstadt Marketing die einzig richtige und die wichtigste Klammer.“

Ein Plus konnte die Stadt Darmstadt beim Tagestourismus verzeichnen. Bei den Führungen konnte Darmstadt Marketing im vergangenen Jahr ein Plus von 2,5 Prozent verbuchen: 2008 wurden insgesamt 1731 Führungen durchgeführt, 2009 waren es 1774 mit ca. 35.000 Teilnehmern.

Anja Herdel kündigt zahlreiche neue Führungen für 2010 an:
- eine Chemieführung auf Liebigs und Mercks Spuren durch Darmstadt, die mit einer fulminanten krachend-bunten Chemiedarbietung endet;
- eine Führung über den Planetenweg, die auch die neuesten Projekte der Europäischen Satellitenorganisation ESOC erläutert und die eine gute Alternative zu den oft ausgebuchten ESOC-Führungen darstellt;
- sowie eine kostümierte Führung über die Rosenhöhe, die erstmals beim Jubiläumsfest „200 Jahre Rosenhöhe“ vom 25. bis 27. Juni stattfinden wird.

Das Jahr 2010 beschert den Darmstädtern zwei große Ausstellungen auf der Mathildenhöhe: eine ist Joseph Maria Olbrich gewidmet, die andere dem Expressionismus. Zu beiden Ausstellungen wird Darmstadt Marketing ein Rahmenprogramm und Themen bezogene Führungen ausarbeiten. Mit diesen kulturellen Highlights wird Darmstadt Marketing erstmals auf der ITB in Berlin in der Kulturlounge teilnehmen.

2010 stehen altbekannte Veranstaltungshighlights auf dem Jahreskalender der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH:
- die Jugendstiltage mit ihrem Illuminationsfest am 22. und 23. Mai,
- das Sommerferien-Wissenschaftsprogramm für Kinder „Wissen ist cool“ mit dem Schwerpunkt Energie und
- eine neue Lange Nacht mit einem neuen Konzept im September.

Als gelungenen und einzig richtigen Weg sieht Anja Herdel den vollzogenen Umbau des ticket&Info Shop zum Darmstadt Shop: „Dass wir uns vom überregionalen Ticketverkauf verabschiedet haben, war auf jeden Fall richtig. Wir haben uns rechtzeitig auf unser Kerngeschäft konzentriert. Die Besucherzahlen des Darmstadt Shops zeigen dies deutlich: Allein an den Sonntagen zwischen April und September kamen durchschnittlich 100 Besucher. Der Darmstadt Shop wird inzwischen wieder als Informationszentrum und Touristinformation für Darmstadt angenommen, von Gästen wie Darmstädtern.“

Positiv bewertet die Geschäftsführerin vor allem die Zusammenarbeit mit den vielfältigen Kooperationspartnern in der Stadt. Herdel kündigt weiter an, 2010 soll die Sichtbarkeit der Stadt weiter erhöht werden: Durch neue Werbewege und immer wieder durch Namensnennung der Stadt in allen Titeln der Veröffentlichungen. Erstmals zu sehen war die neue Imagewerbung beim Weihnachtsmarkt und in Anzeigen des City e.V. „Diese Kampagne ist kein zentralistisches Konzept, aber der Auftritt ist eine Klammer mit einem einheitlichen positiven Bild. Wir werden dieses Jahr verstärkt bei unseren Partnern darum werben, dieses Bild mit uns nach draußen und innen zu transportieren.“

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Stadt Darmstadt